Problemkind AG Kino

Warum Problemkind AG Kino?

Das Problem ist, dass die AG Kino als Ansprechpartner zu kinopolitischen Problemen herangezogen wird, aber nur einen Teil der Filme zeigenden Veranstalter repräsentiert.

Um die Relevanz von Aussagen dieses Vereines zu beurteilen, müsste zuerst sein Anteil an den Vorführstellen prozentual bemessen und andere Vereine  bzw. Firmen, die auf demselben Gebiet tätig sind, befragt werden.

Leider hat die Dominanzwahrnehmung der AG Kino mit dazu geführt, dass die Kartellamtsbeschwerde  durch das  Aischthaler Filmtheater wegen des Filmlieferboykotts durch einige Lieferanten abgelehnt wurde und damit die Belieferung dutzender Abspielstätten weiterhin durch diese boykottiert bleibt.

So zitiert aus der Antwort des Kartellamtes auf die Beschwerde des Aischthaler Filmtheaters:

Neben der Frage der  Einhaltung entsprechender Sicherheitsstandards kommt hinzu, dass DCI sich marktweit durchgesetzt hat und auch von nahezu allen kleineren  Kinobetrieben eingesetzt wird (nach Auskunft des Verbands AG Kino)

Irgendwo scheint mir da die Auskunft:”unseres Vereines” zu fehlen.
Nach dem Zitat kann ich auch nicht so recht erkennen, ob sich die AG Kino als Verband mehrerer Interessengruppen oder als Verein einiger Kinos darstellt.

DCI-Anlagen werden allerdings von vielen Abspielstätten auf dem Dorf (die die AG Kino ja seit geraumer Zeit unterstützt und für die diese offenbar auch spricht), nicht genutzt und es scheint betriebswirtschaftlich nicht so richtig sinnvoll,  für 200 Besucher im Jahr eine DCI-Anlage anzuschaffen.
Aber möglicherweise hat die AG Kino ja einen schlauen (mir bisher nicht bekannten) Plan im Hinterkopf, Dorfkinos mit DCI-Anlagen auszurüsten.

Also, eine der beliebten Fragen: Welche Strategie hat die AG Kino entwickelt, um den von ihnen umsorgten kleinen Abspielstätten Vorstellungen aller aktuellen Kinofilme zu ermöglichen?

Schreibe einen Kommentar