Die unterhaltsam erzählte Geschichte von A-Cinema – Teil 1

Hollywood kommt im Heute an (ausser, dass sie Festplatten mit der Post schicken;-))

Die Digitalisierung in Kinos begann vor langer Zeit. Ich kann mich erinnern, meinen ersten digitalen Film 2003 erstellt zu haben – lange, lange Zeit nach den ersten digitalen Filmen – einen Rundgang durch einen Park in Barakaldo.

2007 tauchte dann die “Digital Cinema Initiative” auf, die versuchte, die etablierten digitalen Filmformate der Computerindustrie zu ersetzen durch ein neu entwickeltes Format der Unterhaltungsindustrie. Diese Formatkämpfe waren nichts neues. Neu war die Absolutheit des Anspruchs.

Diese Newcomer des digitalen Films ( “die Hollywoodkonzerne”) bestimmten Kraft ihres Contents die Pflicht zur Verwendung ihres Formats.
Bei der Entwicklung dieses Formats hatten sie ausschließlich Profitinteressen im Sinn, d.h. Kinos, die, ohne ihnen Gewinn abzuwerfen, spielen könnten, sind ihnen gar nicht in den Sinn gekommen.

Die Bundesregierung – in ihrer Manifestation, der BKM – hat diesem Anspruch ohne Not stattgegeben und ist einem aus ausschließlich wirtschaftlichem Interesse entwickelten Konzept gefolgt. Viele der Kinos in ihrem Verantwortungsbereich konnten der Entwicklung finanziell nicht folgen.

Eine der ersten Fragen, die sich dadurch stellte, war: Heisst es “Bundesbeauftragte für Kultur und Medien” oder doch eher: “Bundesbeauftragte für die Erhöhung des Profits von Hollywoodkonzernen” ? In den nächsten Beiträgen werde ich das konkreter begründen und ausführen.

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